So der erste Sonntag seit ich hier bin. Ich ging selbstverständlich mit in die Kirche, da mein Gastvater ja Priester ist.
Zuerst war ich mit meinem Gastbruder noch in der „bibel study“, wir haben einen Abschnitt aus der Bibel gelesen, dass war schon alles. Es wurde auch über den Abschnitt diskutiert, aber alles in einem lockeren Rahmen, wo es auch etwas zum lachen gab.
Nun ich muss mal klar stellen, dass die Kirchen total anders sind als in der Schweiz(Es ist eine lutheranische Kirche). Den Ablauf des Gottesdienstes konnte man in einer Broschüre, welche für jeden Sonntag neu gemacht wir. So war der erste Programmpunkt das begrüssen von anderen, welche man kennt. Danach wurde gesungen und dann hielt mein Gastvater die „Predigt“. Wobei es auch da immer wieder etwas zu lachen gab (es war fast ein wenig wie Comedy). Danach wurde wieder gesungen. Ich muss sagen, die Kirchenbänke hier sind viel, viel bequemer als in der Schweiz, denn sie sind weich gepolstert. Dann gab es die Möglichkeit, die Gemeinde bitten für andere zu beten, dies wurde redlich genutzt. Am Schluss konnte man noch Mitteilungen machen, zum Beispiel sammelt eine Frau Beeni Babys (werde mal noch ein Foto von denen schicken, es ist ein Stofftier) für amerikanische Soldaten im Ausland und sie hat gebeten, falls jemand noch hat, diese ihr zu geben. Am Ende erwähnte mein Gastvater noch mich und ich musste auf stehen (ein wenig peinlich, aber ich habe mit dem gerechnet :D). Nach der Kirche, gab es noch Tee, Kaffee und Guetsli. Nach der Kirche wurde ich noch verschiedensten Leuten vorgestellt, unter anderem auch einer deutschen Familie, die hier lebt.
Anschliessend fuhr mich mein Gastbruder zurück zum Haus und dort wartete Courtlin bereits auf mich, denn wir hatten ja eine Einladung für eine BBQ (Barbecue) in Camarillo (1h 30 min Fahrzeit) mit anderen Austauschschülern. Da es noch ziemlich viel Stau hatte, dauerte unsere fahrt 2h. Wir fanden das Haus auf anhieb. Es war eine riesen Villa, vor dem Haus parkte ein Porsche und noch andere grosse Autos. Nun wir wollten eintreten, aber das Haus hatte keine Doorbell so klopften wir, nach dem 10mal wurde endlich geöffnet und wir wurden freundlich begrüss und ins Haus geleitet, zu den anderen Austauschschülern.
Zum Essen gab es Hamburger und Würstchen. Es gab auch einen riesen Swimming Pool (sogar mit Rutschbahn), wo wir uns vergnügen konnten.
Es waren ca. 6 Austauschschüler/Innen (Deutschland, Österreich, Belgien, Italien, 2x Südamerika, ...) da, wobei neben mir nur noch ein Junge aus Italien da war, welcher nicht besonders gut Englisch konnte. Aber wir konnten uns mit Handzeichen verständigen. Um ca 4Uhr traff noch ein ehemaliger Austauschschüler, welcher in der Schweiz war und auch „Schwiizerdütsch“ konnte ein. Kurz danach gingen wir. Doch zuerst gingen wir noch zum Starbucks (Viel günstiger als in der CH) um noch etwas zu trinken und mit dem Austauschschüler zu sprechen. Es gab so viel, wovon er erzählte. Er sagte auch, das er vieles aus der Schweiz vermisse, ich konnte ihm nur zustimmen, musste aber anmerken, dass es hier auch sehr schön sei. Danach fuhren wir nachhause, wo wir ca um 7h ankamen, auf dem Heimweg hörten wir uns die ganze Zeit Schweizermusik an – ich habe mich schon fast zuhause gefühlt, denn Courtlin kann ja auch deutsch sprechen.
Am Abend war ich dann wieder einmal ziemlich müde.
Am Samstag habe ich mit Courtlin (ehemlige Austauschschülerin, welche in der Schweiz war und meine zukünftig Gastschwester ist) zu einer Wanderung abgemacht. Pünktlich um 10 hat sie mich mit Ihrem Auto abgeholt. Wir fuhren zu einer Kollegin von Courtlin, welche uns zu unserem „Startpunkt“ brachte. Mit dabei waren auch noch der Bruder der Kollegin, der Freund von der Kollegin und ein kleiner Hund (Luna).
Wir r gingen nun los, die erste Pause machten wir bei Hotsprings (heisse Quelle), wo auch einige Asiaten badeten …
Danach ging der Aufstieg weiter und es wurde je länger je heisser am Ende hatten wir 90°F (32°C). Um ca. 1 Uhr kamen wir auf dem Berg an, von welchem man eine gute Aussicht auf das Meer hatte. Wir genossen die wunderbare Aussicht, trugen uns im „Gipfelbuch“ ein und assen noch etwas kleines, bevor wir uns wieder an den Abstieg machten. Auf dem Zurückweg konnte man unschwer erkennen, dass es im ganzen Gebiet mal gebrannt hatte. Doch es ist erstaunlich, wie schnell sich alles erholt und Bäume die tot scheinen, beginnen wieder auszuschlagen und sind voller leben. Um gut 3 Uhr waren wir zurück beim Auto.
Courtlin brachte mich zurück zu „meinem“ Haus.
Bilder siehe unten.Um 5 brachen wir nach Santa Barbara auf, es fand ein Essen
im „Enterprise Fish Company“ mit
der Familie der Schwester von Sue. It was quite good. Ich wurde wieder gefragt,
wie es mir hier gefalle, was für Sport ich mache und wie es in der Schweiz sei.
Ich hatte “Grilled Salmon with Raviolli”. Es war sehr fein.
The menu (http://www.enterprisefishco.com/EFC-SB_Main_Menu.pdf)
Die andern hatten Lobster (Humer), Fischsuppe …
Als wir am Abend wieder zurück waren, war ich wirklich sehr müed.
Am Freitagmorgen, habe ich nochmals richtig ausgeschlafen.
Am Nachmittag kam Dominic (Kollege aus der Sekzeit, welcher mit seiner Familie für zwei Jahre in Irvine bei LA lebt) zu Besuch, da er gerade auf „Durchreise“ mit seiner Familie war. Kurz zuvor waren mein Gastbruder und Gastvater von der Reise aus Mexico zurückgekehrt.
Danach kamen die Enkelkinder meiner Gasteltern, um danach zur Preschool-Graduation zu gehen. Das ist der Abschluss der Preschoolzeit, nach welcher die nun ca. 5-6 Jahre alten Kinder in die richtigen Schulen übertreten werden.
Die Preschool ist eine von der Kirche geführte Einrichtung, wo die Kinder spielen können und auch einiges über Gott lernen.
Nachdem die Kinder die Lieder gesungen haben (war sehr herzig) und Ihre Urkunde für den erfolgreichen Abschluss erhalten haben, gab es Salate und etwas zu trinken und ich wurde diversen Leuten vorgestellt :D.
Danach kamen wir zurück „Nachhause“ wo es Hamburger zum Abendessen gab. Als Sue die Kinder zu Ihren Eltern zurückbrachte, sprach ich einwenig mit meinem Gastvater und zeigte ihm einige Bilder aus der Schweiz.
Gestern war ich wiederum allein zuhause (mit Hund und Katze). Am Nachmittag war ich noch mit Jim (meinem Counsellor) verabredet, doch er war verhindert, so kam Sue ein wenig früher Nachhause und nahm mich noch mit nach Solvang (siehe Fotos).
Wir fuhren danach noch ein wenig in die Berge (Figuaromountains) (Fotos siehe unten). Zum Abendessen, hatten wir Pizza. Pizzas sind hier ein wenig anders, der Teigboden ist viel dicker und sie schmecken auch sonst ziemlich anders (Ich habe aber nicht schlecht gesagt ;)). Am Abend war ich wieder einmal „totmüde“.
Heute früh hat mich Jim abgeholt um in meine Schule zufahren und die Fächer auszuwählen , ein Bankkonto zu eröffnen und noch eine Mobile Nummer zu kaufen. Doch am Ende des Morgens hatten wir gerade mal das Bankkonto. In der Schule war ich noch nicht registriert und so werde ich am ersten Tag in der Schule noch einen Stundenplan erhalten. Die Natelnummer konnte ich auch nicht bekommen, da es in den USA nicht üblich ist SIM-Karten zu benutzen wie in der Schweiz.
Zum Mittagessen war ich dann eingeladen, wir waren in einem „sehr“ gesunden Restaurant (für amerikanische Verhältnisse). Am Nachmittag war ich wieder zuhause und genoss noch die Ruhe vor dem Sturm (Gastvater und Gastbruder kommen morgen heim)
@ Marco: villicht weisch jetzt was ich mit dänisch meine.
Hallo Zusammen
Nun kommt endlich der erste Bericht aus den USA.
Kleiner Tagesbericht
4:30: aufstehen und morgen essen
5:50 Passkontrolle in Kloten
6:30 Abflug nach Amsterdam (1.3h) mit der KLM
Aufenthalt in Amsterdam ca. 4h. (inkl. Gatewechsel)
-Während den Flügen mit der KLM musste ich mir immer wieder das lachen verkneifen, denn der Kapitän sprach auch Holländisch, was ich zum teil auch verstanden habe. Doch gewisse Wörter sind einfach so lustig. (Ein Beispiel weiss ich leider gerade nicht mehr ;-)).
Nachdem langen Warten in Amsterdam konnte ich endlich einsteigen, zuerst musste jedoch noch eine genaue Kontrolle von einem US Sicherheitsdienst durchlaufen werden.
13:45 Abflug nach Los Angeles mit einer 747-400 auch von der KLM
Der Flug war eigentlich sehr angenehm (hatte einen Fensterplatz), nur hatte ich hinter mir eine Asiatische Familie, wessen Kinder immer am Sitz rüttelten und schreiten. Das Bordprogramm war nicht besonders einfallsreich, es gab einfach einen Bildschirm im Gang in welchem Filme mit holländischen Untertiteln liefen. Das essen war (ist ja normal) nicht überragend. Während dem Flug konnte ich ungefähr 2h Stunden schlafen. Sonst habe ich mich dem Buch, dass mir Andreas (@Andreas mecifür dä Tipp, isch na voll easy ) gegeben hat, unterhalten.
Ankunft in Los Angeles:
Nach dem ich die Uhr umgestellt hatte, setzte der Pilot zu einer sehr weichen Landung an. Nach dem Aussteigen ging es durch den Sicherheitscheck, welcher keine Probleme bereitete. Danach das Gepäck vom Band nehmen und danach gleich wieder Aufgeben (musste es gar nicht ins Check-In bringen). Danach habe ich mich erkundigt wo ich nun meine Boardingkarte für den Flug nach Santa Barbara bekomme. Es ist mir augefallen, wie nett und zuvorkommend alle Angestellten auf dem Flugplatz sind. *überaschd*
Der Flug von LA nach Santa Barbara dauerte nur 20 min, aber
man hatte eine gute Aussicht auf die ganz Küste. (was bie diesem Preis auch zu
erwarten ist)
Am Flughafen wurde ich von Jim und seiner Frau abgeholt. Wir gingen dann in Santa Barbara noch etwas essen (ich: Poulettacos mit Reis und kleinen Bohnen).
Jim brachte mich danach zur Gastfmailie, wobei bis jetzt nur Sue (Gastmutter) anwesend ist. Der Bruder und der Gastvater sind noch in Mexico.
Fazit: Nach diesem langen Tag (mehr als 24h) war ich sehr müde, aber auch froh, dass alles so reibungslos verlaufen ist.
PS: Ich habe sogar WLAN im Haus. Meine Sorgen bezüglich des Internets waren also unberechtigt:D