Am Freitag ging ich nicht in die Schule, denn ich musste schon um 9 Uhr in Goleta (Nähe Santa Barbara) sein. Ed, ein Rotarier fuhr uns nach Camarillo wo Ronda (Youth Exchange Chairman of District 5240) wohnt, dort luden wir noch zwei Personen mehr auf. Nach einer kurzen Pause in LA um etwas zu Essen, ging es weiter bis nach Lake Elsinore (ca 1 h südlich von Riverside). Wir trafen kurz vor 4 Uhr in unserem Camp ein. Nach dem Einchecken (wir erhielten Namenstäfelchen, mit dem Herkunftsland und Hosting Club, und einen Mug (Tasse), damit wir nicht so viele Becher verbrauchen) konnten wir unsere Sachen (Kleider, Schlafsack und Blazer) platzieren. Es trafen immer mehr Austauschschüler ein, man begrüsste sich und begann mit Gesprächeln, einige waren dem Englisch nicht sehr habhaft, so wich man auf andere Sprachen aus oder versuchte es mit Handzeichen.
Nationen: England, Frankreich, Spanien, Italien, Österreich, Deutschland, Schweiz, Schweden, Dänemark, Belgien, Ecuador, Chile, Brasilien, Kolumbien etc
Um 6 Uhr gab es eine kleine Information, in welcher die Lagerregeln klar gestellt und die wichtigsten Personen vorgestellt wurden. Danach gab es schon den Z’Nacht (Hamburger). Nach dem Z’Nacht spielten wir Basketball, Fussball oder Volleyball. Bevor es dunkel wurde legten wir eine „Plache“ auf dem Boden aus, darauf breiteten wir unsere Schlafsäcke aus. Wir sangen noch einige Lieder. Als es so richtig dunkel war, begannen wir mit Film gucken (Hitch und the Mummy), ich bin dann so gegen 1 Uhr eingeschlafen.
Am nächsten Morgen war um 7 Uhr Tagwach, um 8 Uhr gab es Frühstück (Amerikanisch: Bacon (Speck), Ei, Cereals (Müesli), Brot, Pancakes (eine Art Omlette). Eine kleine Information die den Tagesablauf erklärte, hielten wir um 9 Uhr ab. Es folgten Informationen zum Austauschprogramm, Regeln und so weiter. Nach den District Fotos (unser District ist der grösste mit 16 Austauschschülern) tauschten wir Pins aus.
Nach dem Mittagessen, hielten wir unser erstes Gruppenspiel
ab: Wir wurden in 4 Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe erhielt 10 Holzscheite. Das
Ziel war eine Streck auf den Holzblöcken zurückzulegen, ohne den Boden zu
berühren und es durfte auch nie ein Holzscheit ohne Berührung sein (ausser
natürlich der Letzte). Unsere Gruppe musste dreimal beginnen, doch am Ende
gewannen wir.(Siehe Foto)
Danach war der CreamPie Contest an der Reihe. Es wurde eine
Kuchenform mit Rahm aufgefüllt. Das Ziel war hier als erster alles
auszuschlecken, ohne die Hände zubenutzen. Die Teilnehmer dieses Contests sahen
danach ziemlich gut aus. (Siehe Foto)
Nach der Wasserballonschlacht war der BellyJump Contest an der Reihe. In diesem Spiel geht es darum, mit dem Bauch voran ins Wasser zu springen. Es gewinnt, bei dem das Wasser am meisten aufspritzt (*au*).
Danach war die ganze Gruppe beim Pool, badete, sprach miteinander oder lag einfach in der Sonne. Als Abschlussspiel, war dann noch eine Schatzsuche auf dem Programm.
Für den Abend war ein International Idol angesagt. Jede
Gruppe bereitete etwas vor. Meine Gruppe einen indischen Tanz. Nach dem
Abendessen, begannen wir mit dem International Idol. Es war grossartig. Danach
hatten wir bis 11 Uhr eine Outdoordisco, es war sogar ein richtiger Dj anwesend. Danach gab es wieder Filme bis um 3
Uhr morgens (wurde gesagt, ich weiss es nicht, ich bin wieder ziemlich früh eingeschlafen.)
Am Sonntag räumten wir unseren Abfall weg, tauschten Adressen und Visitenkarte aus und bereiteten uns auf die Abreise vor. Es verabschiedeten sich immer wieder einige. Um 2 Uhr kam unser Fahrer und wieder konnten unsere Reise zurück nach Santa Barbara beginnen, im Kopf viele schöne Erinnerungen.
Dieses Wochenende war einfach genial (oder mega hammer geil)!!!! Ich habe viele neue, nette und interessante Leute kennen gelernt.
Exchange Rocks, Dudes !!!!
Herzlichen Dank an Rotary Club Lake Elsinor, der dieses Weekend organisiert hat.
PS: Mehr Fotos unter: http://chrigi502.spaces.live.com

Ich habe ausgeschlafen und danach sind wir (Sue, Lowell und ich) nach Lompoc zu Ihrem Sohn und den Enkelkindern gefahren. Sue, die vier Enkelkinder und ich sind dann an denn Strand gefahren. Zuerst wollten wir zur Surfbeach doch dort war es nur 17 Grad Celcius warm. So sind wir dann zu einem andern Strand gefahren, welcher wirklich sehr schön war. (Siehe Bild). Wir verbrachten dort 3 Stunden und genossen denn wolkenlosen Himmel. Nur das Wasser war ein wenig kalt, sodass wir nicht weit hinaus konnten. Um 3 Uhr sind wir dann wieder zurück gefahren, die Inder zurück gebracht und danach wieder „Nachhause“ gefahren. Dort habe ich mich sofort ans Kochen gemacht, denn ich wollte ja einen schweizer „Znacht“ kochen, nämlich Rösti mit Geschnetzeltem. Nach einer guten Stunde war dann das schweizer Essen fertig.
Nach dem Essen (was ich denke, dass es mir ziemlich gut gelungen ist :D) verteilte ich noch die üblichen „Gastgeschenke“, wie Kalender und T-shirts.
Am Morgen ging es wieder in die Kirche. Zuvor war noch Bibelstudy angesagt. Nach dem Gottesdienst, gibt es wie immer Kaffe, Tee und etwas zum Knabbern.
Dieses Mal hatte ich nach der Kirche wirklich genug von Gott gehört !!!
Als wir wieder zuhause waren, gingen wir mit dem älteren Sohn und den Enkelkindern meiner Gasteltern essen. Wir bestellten das Family-Special bei Antonio’s („der „Italiener““). Es gab Salat, eine grosse Pizza und auch eine grosse Schüssel Spaghetti (mir ist aufgefallen, dass die Amerikaner die Teigwaren lieber mögen, wenn sie weich oder sogar schon schludrig sind.)
Am Nachmittag erledigte ich noch einige Hausaufgaben. Ich kochte auch noch die Kartoffeln, denn am Montag wollte ich Röschti kochen, um meiner Gastfamilie mal zu zeigen, was ein richtiges schweizer Essen ist.
Für das Abendessen, war ich bei Jim und seiner Frau eingeladen. Er hat mich abgeholt. Er hatte auch noch zwei junge Frauen eingeladen, welche beide Französisch sprechen, wobei die eine Französin ist, die hier lebt und die andere ist ihre Kollegin und hat mit ihr für einige Zeit in Frankreich gelebt. Wir haben sogar Französisch gesprochen, doch vorwiegend haben wir uns in Englisch verständigt, damit unser Gastgeber auch etwas verstehen konnte ;).
Zum Essen gab es Wurst mit Teigwaren (waren so gekocht wie in Europa :D). Es war wirklich sehr gut. Zum Dessert gab es eine Pie (ein Früchtekuchen).
Um 9 Uhr brachten mich die beiden „Französinen“ wieder nachhause.
Danach schaute ich noch ein wenig Fernseh, denn am Montag war ja Laborday => keine Schule.
Diesen Morgen fand ich das Klassenzimmer auf Anhieb. Wir
hatten zuerst Video. Kurz nach dem läuten wurden wir aus dem Klassenzimmer gerufen. Das ganze Schulhause ( rund 1500 Schüler) versammelte sich auf dem Pausenplatz, um das Footballteam, das heute ihr erstes Spiel hat anzufeuren. Dies dauerte rund 10 Minuten. Danach ging es wieder zurück in die Klassenzimmer.
Als erstes mussten wir (ich) Computer inventarisieren, was
ich ja schon aus der Schweiz (Infoteam) kenne. Danach schauten wir einen Film,
wie das Filmschneidprogramm zu handhaben ist. Bis zur Pause konnten wir im
Tutorial-Buch schmöckern. Diese Stunde war ziemlich langweilig.
Nach der 20 min Pause hatte ich ASB (Studentleadership). Es wurde über die nächsten Feste diskutiert. Ich war ziemlich passiv und versuchte so viel wie möglich aufzuschnappen.
In der Mittagspause, besorgte ich mir noch das Formular für
den Sport. Man muss nämlich einen Arztbesuch machen um im schuleigenen
Sportteam mitmachen zu dürfen.
Nach der 40 minütigen Mittagspause war Englisch dran. Zuerst gab es ein Quiz, welches wir zu lösen hatten, danach diskutierten wir über das Gelesene.
Danach ging ich noch mit Sue mit um einige Sachen einzukaufen. Wir entleihten auch noch zwei DVD’s, die wir an diesem Abend noch geschaut haben.
Sue brachte mich mit dem Auto in die Schule. Ich kannte mich
schon ein wenig aus, so fand ich den Weg zum Klassenzimmer sofort.
Die erste Lektion war US History. Der Lehrer (Mr. Green) hat
uns versprochen, dass er einige Zeitzeugen ins Schulzimmer bringen werde, wie
zum Beispiel eine Frau, die während dem Angriff auf Pearl Harbor dort gelebt
hatte.
Danach gab es eine Vorstellungsrunde durch die Klasse.
Das nächste Fach war dann Biologie. Hier bin ich im Advanced Placement d.h. dass ist Biologie mit Ambitionen, also ziemlich schwer.
Nun die erste Lektion war gar nicht so schlimm, es ist
jedoch so, dass das vermutlich kein "zuckerschlecken" wird. Der Lehrer hat einen Test
verteilt, um uns zu zeigen, was wir können sollten. Ich hatte da ein wenig Mühe
das zu verstehen, da die ganzen Fachbegriffe natürlich auch in Englisch waren,
aber ich denke, das krieg ich schon noch hin (ich hatte sogar einige Fragen richtig :D).
Dann war Mittagspause, in welcher ich das schöne Wetter
genoss und mit einigen Personen ein wenig gesprächelte.
Als letztes Fach stand noch Mathematik an (Algebra 2). Nun
das ist, denke ich, für mich ein wenig zu leicht gewesen, denn das hatte ich
schon alles in der Schweiz. Ich werde nun versuchen, ob ich ins Pre-Calculus
(eine Stufe höher) wechseln kann.
Auch der zweite Schultag ging ohne grössere Probleme über
die Bühne. Es ist mir noch alles ein wenig fremd, aber ich gewöhne mich langsam
immer mehr an das Leben hier, besonders an das Wetter :D (30 Grad und mehr bei ständigem Sonnenschein).
Schulstart:
8:00
Schulschluss:
14:00
Wobei das je nach Fächerwahl noch variieren kann. (Seniors haben noch mehr Fächer)
10th Grade Sophmore
11th Grade Junior (me)
12th Grade Senior (Abschlussklasse)
Als Junior kann muss man 6 Lektionen haben, wobei man 3 davon wählen kann.
Davon sind 3 zwingend: English, History und Maths, wobei man hier je nach Fähigkeit in einer höheren oder tieferen Stufe sein kann.
Eine Lektion dauert 100min, man darf das Klassenzimmer nicht verlassen. Wir haben im Englisch zum Beispiel 4 „Gutscheine“ bekommen um zur Toilette zu gehen. Das muss für das ganze Jahr reichen !!!!!
Dann hat man am Morgen zwei Fächer und am Nachmittag eins. Zwischen den jeweiligen „Lektionen“ hat man 20 min Pause.
Die Mittagspause dauert 40 Minuten es gibt eine schuleigene
MENSA oder man kann etwas mitnehmen oder wenn man die Schule verlassen darf,
kann man auch auswärts etwas kaufen.
Um die Schule verlassen zu dürfen, benötigt man einen speziellen Pass.
Bei „meiner“ Schule ist es mit den Autos ziemlich schlimm. Es zwei riesige Parkplätze, die sind jedoch jeden Morgen bis zum letzten Platz besetzt. Es ist wirklich komisch zuzusehen, wie „Kinder“ die kaum 1.50m gross sind diese riesigen Trucks fahren *just amazing*. Und normale Autos sieht man kaum. Ich habe auch schon Porsches und BMW’s auf diese Parkplätzen gesehen.
Nun beginnt er endlich, der erste Schultag ;). Als Jim mich um 8 Uhr abholte, um mit mir zum Schul-Counsellor zu kommen, war ich schon ein wenig nervös. Doch dieses Gefühl verflog dann schnell wieder. 15min später fanden wir uns im Hauptbüro der Schule wieder. Ich hatte ein Appointment um 8:30, so mussten wir noch ein wenig warten.
Dann ging es endlich los, wir wurden ins Büro gerufen und
dort freundlich von einer Frau empfangen. Sie wollte irgendein
Empfehlungsschreiben aus meiner Schule aus der Schweiz, welches nicht hatte, es ging dann
schlussendlich auch ohne. Sie teilte mich zu erste in die obligatorischen
Fächer ein, wie Mathe (Algebra 2, mit Möglichkeit, wenn dies zu einfach ist zum
Pre-Calculus zu wechseln), dann English (normal, mit den anderen Schülern, keine spezial Lektion für fremdsprachige) und in US-History. Danach sah Sie in meinem Zeugnis
das ich in Bio eine Fünf hab und meinte, dass sei ja ziemlich gut und steckte
mich in AP Biologie (http://www.syvpirates.org/curriculum/new%20version/science.htm#apbio)
– nun ich habe dann später erfahren, dass diese Lektion ziemlich streng werden
wird, (*mal sehen :D*)-. Danach fragte Sie mich, ob ich vielleicht das Fach
Autoreperatur nehmen wolle, ich lehnte dies jedoch sofort ab, denn ich darf ja
nicht mal Auto fahren.
Ich wählte dann noch Advanced Video Production und ASB
(so etwas wie SO, aber wie ein Schulfach).
Nach der Fächerwahl, wurde ich von einem netten Mädchen
abgeholt und in der Schule herum geführt.
Sie brachte mich dann zur ersten
"Lektion" (Videoproduction). Ich stellte mich kurz vor und setzte mich dann in
die Klasse. Der Teacher erzählte, in welchen Filmen er schon überall Kameramann
war (unter anderem auch in einem Jay-Z Musikvideo).
Das nächste Fach war ASB,
wo wir denn schuleigenen Kalender (sollte man in der KBW auch machen,
denn dort sind schulspezifische Termine schon eingetragen) an die Schüler verteilt haben.
Danach war auch schon Mittagspause, welche 40 Minuten dauerte.
Mein letztes Fach war
Englisch. Die Lehrerin ist ganz nett. Ich habe dort schon meinen ersten kurz
Aufsatz geschrieben :D. Danach hatte Sie uns Bücher verteilt (A Tale of Two
Cities), in welchem wir bis zum Nächsten Mal (Freitag) 13 Seiten lesen sollten.
Dann war mein erster „Schultag“ schon zu Ende.
Ich muss einfach nochmal betonen, dass
hier drüben, alles ziemlich anders ist.
Nun das Buch, welches wir lesen müssen, scheint ziemlich schwer zu sein, was die anderen Schüler meiner Klasse aber auch bestätigt haben (lol).
Ich hoffe, ich konnte euch hier einen kleinen Einblick in meinen ersten Schultag gewähren.